Am 12.03. empfing die Stadt Göttingen vertreten durch den Bürgermeister Herrn Gerhardy die Vertreter der Deutschen Burgenvereinigung (DBV) Herrn Dr. Joachim Zeune als Vorsitzenden des wissenschaftlichen Beirats sowie Herrn Dr. Reinhard Friedrich als Institutsleiter des Europäischen Burgeninstituts im Alten Rathaus in Göttingen.

Der Vorsitzende des Vereins Freunde der Burg Plesse Thorsten Heinze betonte in seiner Ansprache die Ziele des Vereins die Burg erlebbar zu machen und Räume zu schaffen. Erste Ergebnisse sollen in der Jubiläumswoche vom 15.-20. September 2015 vorgestellt und die vielen Ergebnisse der mehr als 30-jährigen Forschung präsentiert werden. Heinze bot einen Einblick in die gemeinsame Geschichte der Stadt Göttingen und der Burg Plesse im Flecken Bovenden. Er zeigte einen kurzen Abriss der Geschichte der Burg die den vielfältigen Forschungsergebnissen und den engagierten Forschern zu verdanken sind. Er leitete damit zum Festvortrag von Thomas Moritz über, der über „Was man mit einer Burg alles machen kann“ einen mit Bildern und Animationen eindrucksvoll untermalten Vortrag hielt. Gemeinsam mit Philipp Matschoß, der die 3D-Bilder und Animationen mit erarbeitet hat, konnten Befunde und Ergebnisse der 33-jährigen Forschung dargestellt werden. Ziel soll es sein, in der dreidimensional rekonstruierten Burg nicht nur zu digital „spazieren zu gehen“ sondern auch das reanimierte Blesse-Archiv über der Kapelle Sankt Peter und Paul wieder „herzustellen“. Dort sollen dann alle Forschungsergebnisse aufbewahrt und weltweit zugänglich gemacht werden.

Alle Beteiligten, die Festredner sowie die Veranstalter waren sich einig, die Tagung war ein angemessener würdiger Start in das Jubiläumsjahr der Burg Plesse in Bovenden.

Das Video zeigt einen Ausschnitt des Festvortrags von Thomas Moritz und Philipp Matschoß und stellt einen in 3D visualisierten Zwischenstand der digitalen Rekonstruktionen dar.